Macker*innen wegmoderieren – Anmelden für den Juli-Termin

Macker*innen wegmoderieren geht in die zweite Runde:

Für stressfreiere Arbeitstreffen, Plena & Co. sorgen nicht nur eine gute Struktur, sondern auch Augen und Ohren dafür, dass alle Menschen sich gleichermaßen einbringen können. Mit dominanten Redeverhalten à la Non-Stop-Talking, je-lauter-desto-mehr-Recht-habe-ich und verbales Aufgepluster lässt sich methodisch umgehen.

Wir möchten uns mit euch gegenseitig für derartiges Verhalten und seine Anzeichen sensibilisieren und uns austauschen. Darauf aufbauend geben wir euch konkrete Methoden mit an die Hand, um dominantes (Rede-)Verhalten in euren Kontexten zu minimieren und damit umgehen zu können.
Was sind eure Erfahrungen im Umgang mit dominantem Redeverhalten? Wie kann ich die Beteiligung aller stärken? Redeanteile fairer verteilen? Gibt es Wege Räume zu öffnen, in denen unangenehmes Redeverhalten angesprochen werden kann, ohne dass sich meine Gruppe danach zerlegt?

Datum: 14.07.2018 von 10:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Berlin (der genaue Ort wird dir bei deiner Anmeldung verraten)
Kostenpunkt: 35-70€ nach Selbsteinschätzung (meld‘ dich gerne auch, wenn das für dich eine Barriere darstellt)
Anmeldung: anmeldung@stuhlkreisrevolte.de


Gemeinsam für faire Tagessätze

Nach viel Arbeit mit Textabstimmungen, Korrekturlesen, Feedbackschleifen und mehr ist es endlich so weit:
Unsere Argumentationshilfe für faire Tagessätze ist fertig!

Dank Frollein Motte sieht das Ganze auch noch schick‘ aus und wir sind dafür richtig dankbar <3

Wir möchten sie gerne mit euch teilen, sind offen für Rückmeldungen und freuen uns, wenn sie euch bei eurer nächsten Diskussion um Honorare unterstützen kann.

Unsere Existenzsicherung ist wichtig. Unsere Arbeit ist wichtig. Deshalb sind wir mehr wert.
Gemeinsam für faire Tagessätze!

Mit einem Klick zur Argumentationshilfe als PDF


„Bildungsarbeit, Freiberuflichkeit & Prekariat“

Liebe Kolleg*innen, liebes Netzwerk, liebe Freund*innen,
hiermit möchten wir euch zu einem weiteren „Stuhlkreis im Aquarium“ am 10.04.2018 einladen!
Der Titel für dieses Mal lautet „Bildungsarbeit, Freiberuflichkeit & Prekariat!“
In gemütlicher Runde möchten wir euch & uns einen Raum zum kennenlernen, netzwerken, austauschen und gemütlichem Beisammensein bieten.
Wir starten um 19:00 Uhr mit einem kurzen Kennenlernen. Wie immer wird es einen circa 1stündigen inhaltlichen Fokus geben, bevor wir zum gemütlichen Teil übergehen.
Natürlich seid ihr auch herzlich eingeladen schon 15-20min früher anzukommen, Jacken abzulegen, zu snacken etc.

Wir launchen außerdem unsere Argumentationshilfe für faire Tagessätze! Kommt vorbei und sichert euch die ersten Exemplare.

Den Ort verraten wir bei einer kurzen Anmeldung über anmeldung@stuhlkreisrevolte.de


„Macker*innen wegmoderieren“ – Jetzt anmelden

Für stressfreiere Arbeitstreffen, Plena & Co. sorgen nicht nur eine gute Struktur, sondern auch Augen und Ohren dafür, dass alle Menschen sich gleichermaßen einbringen können. Mit dominanten Redeverhalten à la Non-Stop-Talking, je-lauter-desto-mehr-Recht-habe-ich und verbales Aufgepluster lässt sich methodisch umgehen.

Wir möchten uns mit euch gegenseitig für derartiges Verhalten und seine Anzeichen sensibilisieren und uns austauschen. Darauf aufbauend geben wir euch konkrete Methoden mit an die Hand, um dominantes (Rede-)Verhalten in euren Kontexten zu minimieren und damit umgehen zu können.
Was sind eure Erfahrungen im Umgang mit dominantem Redeverhalten? Wie kann ich die Beteiligung aller stärken? Redeanteile fairer verteilen? Gibt es Wege Räume zu öffnen, in denen unangenehmes Redeverhalten angesprochen werden kann, ohne dass sich meine Gruppe danach zerlegt?

Datum: 10.03.2018 von ca. 10 – 18 Uhr
Ort: Berlin (der genaue Ort wird dir bei deiner Anmeldung verraten)
Kostenpunkt: 35-70€ nach Selbsteinschätzung (meld‘ dich gerne auch, wenn das für dich eine Barriere darstellt)
Anmeldung: anmeldung@stuhlkreisrevolte.de


Jetzt anmelden: „Mehr als eine Demokratie“ (Betzavta) – Ausprobieren und Vernetzen

Ende 2015 ist das „neue“ Betzavta Buch „Mehr als eine Demokratie“ auf deutsch erschienen.

Hast du bereits Erfahrungen in der Arbeit mit dem Programm „Mehr als eine Demokratie“ gesammelt und würdest dich gern im Kreise anderer Trainer_innen darüber austauschen? Oder hast du Lust darauf neue Aktivitäten aus dem Buch kennenzulernen und gemeinsam auszuprobieren?

Wir, Betzavta-Trainer_innen aus dem Kollektiv stuhlkreis_revolte wollen dies in regelmäßigen Abständen mit einem Vernetzungstreffen für Betzavta-Trainer_innen ermöglichen.

Wir laden euch herzlich zu unserem ersten Treffen ein:

Datum: 10.02.2017

Zeit: 10:00 bis 14:00 Uhr 

Ort: Berlin-Kreuzberg, frage uns bei deiner Anmeldung

Wenn du Interesse hast daran teilzunehmen, kannst du dich hier anmelden: anmeldung@stuhlkreisrevolte.de


Start ins neues Jahr

Der Januar ist fast vorbei, das Jahr läuft wunderbar an und auch bei uns gehts jetzt so richtig los. Diese drei Begleiter (Maya, Pluto und Chaos-Swijntje) versüßten uns unsere Klausurtagung 2018. Für drei Tage trafen wir uns im schönen Straußberg ( http://www.anderewelt.org/ ) um unsere Jahresplanung 2018 fest zu ziehen, über Rollen und Aufgaben im Kollektiv zu sprechen und lange Liegengebliebenes einmal anzugehen. Wirklich toll: wir waren vollzählig! Das wir 14, viel beschäftigte Menschen, in Gänze zusammenkommen kommt gar nicht so oft vor. Deshalb war das Wochenende besonders toll.

Wenn ihr noch nach einem guten, strukturieren Start ins neue Jahr sucht, können wir euch als Expert*innen für Klausurtagungen gerne behilflich sein.


Solidarität mit den Honorarkräften der Jugendbildungsstätte Konradshöhe

 Wir, die Kolleg*innen von stuhlkreis_revolte – Kollektiv für emanzipatorische Bildungsarbeit und Prozessbegleitung, unterstützen den Aufruf der Mitarbeiter*innen und Honorarkräfte der Jugendbildungsstätte Konradshöhe, gegen die Schließung dieses Ortes des politischen Lebens zu kämpfen.

Wir unterstützen die Forderung danach, die Kündigung des Mietvertrages zumindest aufzuschieben, um mit allen Beteiligten über den Erhalt des Geländes zu diskutieren.

Die Gewerkschaft ver.di zeigt sich in ihrem öffentlichen Auftreten solidarisch mit Menschen in Arbeitskämpfen. Diese Haltung vermissen wir gegenüber der Jugendbildungsstätte Konradshöhe und den dortigen Mitarbeiter*innen. Für eine Organisation, die Solidarität als Grundpfeiler ihrer Arbeit betrachtet, ist dies enttäuschend. Das Gelände mit Havelblick höchstbietend an kapitalreiche Investoren zu verkaufen und damit einen Ort der politischen Bildung und Teilhabe zu zerstören, zeugt nicht gerade von einer stringenten Kapitalismuskritik der Gewerkschaft.

Im Zuge des Wachstums sozialer Ungleichheiten sorgt die Schließung der Jugendbildungsstätte dafür, dass Jugendliche aus abgeschiedenen Regionen einen Zugang zu außerschulischen Bildungsangeboten verlieren. Ver.di nimmt damit in Kauf, einen Ort abzuschaffen, an welchem sich Jugendliche kritisch mit ihrer (politischen) Entwicklung und der ihrer Lebenswelt auseinandersetzen.

In Zeiten eines erstarkenden Populismus von rechts, erscheint das geradewegs verwerflich. Gerade jetzt braucht es verlässliche Bildungsangebote und Lernorte zur Stärkung demokratischer Identität*en. Denn demokratische Identität*en sind nicht einfach gegeben, sondern stellen immer das Ergebnis von Konstruktionsleistungen dar. Sie sind ein lebendiger Ausdruck der Fähigkeit, unterschiedliche Erfahrungen, Rollen und Erlebnisse nicht auszublenden, sondern viel mehr auch ungelöste Widersprüche auszuhalten. Eine demokratische Gesellschaft braucht daher Lernorte, an denen eine Auseinandersetzung mit wesentlichen Werten der Gesellschaft möglich ist.

Eine Organisation wie Ver.di, die politische Partizipation fordern und fördern will, darf daher Lernorte außerschulischer Bildung als Orte der Auseinandersetzung nicht aus den Augen verlieren. Insbesondere da der Zugang zu Bildung innerhalb der sogenannten Wissensgesellschaft eine bedeutsame Scharnierfunktion einnimmt, wenn es darum geht, gesellschaftliche Teilhabe zu verwirklichen.

Gelungene Solidarität mit der Bildungsstätte zeichnet dabei jedoch nicht nur im Erhalt des Ortes aus, sondern auch im Umgang und der Bezahlung der Mitarbeiter*innen und freien Honorarkräfte. Als Kolleg*innen der letztgenannten möchten wir den Aufruf nicht vorbeiziehen lassen, ohne auf die prekäre finanzielle Situation der außerschulischen Bildungsarbeit hinzuweisen.

Die Honorare, oft „Aufwandsentschädigung“ genannt, decken weder entstehende Kosten für Teamende noch zeigen sie eine angemessene Wertschätzung der geleisteten Arbeit.

Freiberuflich Tätige haben Ausgaben zu tätigen, die meist nicht im Bewusstsein der Auftraggeber*innen verankert sind. Darunter fallen beispielsweise Sozialversicherungsbeiträge (Krankenkasse, Renten- und Pflegeversicherung, etc.), Steuern (inklusive in Honoraren oft nicht enthaltene Umsatzsteuer), Arbeitsmittel sowie Verbrauchsmaterial, Literatur und Fortbildungen, monetäre Rücklagen und Altersvorsorge, Vorsorge für Honorarausfälle (krankheitsbedingt und bei Entzug eines Auftrags) und die Versorgung weiterer Menschen (bspw. Kinder).

 

[Wir möchten hier auch den Protest erwähnen, der 2014 ebenfalls in der Bildungsstätte Konradshöhe stattfand. Schon damals haben freiberuflich Tätige die dortigen Arbeitsbedingungen angeprangert und sind in einen Streik getreten. Wir müssen nun feststellen: Geändert hat sich nichts. Schlimmer noch – jetzt droht sogar die Schließung. Die Beibehaltung schlechter Arbeitsbedingungen und das bereitwillige Arbeiten dort seitens des jetzigen betroffenen Teams haben also lediglich zu einem Aufschub und Verlagerung der Problematiken geführt. Wir appellieren deshalb daran, Proteste von Kolleg*innen zu unterstützen. Nur gemeinsam können wir als freiberuflich Tätige gegen Auftraggeber*innen und Träger*innen von Einrichtungen einen wirksamen Protest formulieren.

 

Wir erhoffen uns daher nicht nur den Erhalt der Bildungsstätte, sondern auch eine längst überfällige öffentliche Diskussion über die Arbeitsbedingungen von Menschen, die außerschulisch politische Bildung anbieten.

Eine gerechte Gesellschaft braucht eine breite und bunte Palette von Bildungs- und Lernorten, an denen Beteiligung und Vielfalt gelebt und gelernt werden können.